Der Wellcome Trust schreibt seit April 2013 verpflichtende Regelungen zu Open Access für alle seitens Wellcome Trust finanzierte, begutachtete Forschungsliteratur vor. Von der Verpflichtung befreit sind Editorials, Letter, Proceedings und Reviews.

Die Publikation muss entweder originär, d. h. unmittelbar im „ Goldenen Weg“ Open Access unter der Creative Commons Attribution (CC-BY) Lizenz Open Access erstveröffentlicht werden oder anderenfalls innerhalb 6 Monate in der Postprint- oder Verlagsversion auf den Open-Access Repositorien PubMed Central oder Europe PubMed Central archiviert und zugänglich gemacht werden („ Grüner Weg“ von Open Access).

Auch wissenschaftliche Buchpublikationen müssen seit Oktober 2013 innerhalb 6 Monate auf PMC Bookshelf and Europe PubMed Central archiviert und zugänglich gemacht werden. Fallen hier Publikationskosten an (Goldener Weg), muss die Buchpublikation unmittelbar ohne Embargo Open Access unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden. Der Wellcome Trust empfiehlt dabei die Creative Commons Attribution (CC-BY) Lizenz, akzeptiert aber auch nichtkommerzielle Lizenzen wie die Creative Commons Attribution NonCommercial (CC-BY-NC) Lizenz oder die Creative Commons Attribution NonCommercial NoDerivatives (CC-BY-NC-ND) Lizenz. Buchpublikationen sollen bei openaccess@wellcome.ac.uk angemeldet werden.

Steht der Autor bei einer Subskriptionszeitschrift vor der Entscheidung, den Goldenen Weg durch Wahl und Zahlung einer kostenpflichtigen Open-Access-Option oder den Grünen Weg einzuschlagen, empfiehlt der Wellcome Trust den ersten Weg. Anfallende Publikationskosten im Goldenen Weg werden vom Wellcome Trust explizit getragen.

Die Policy des Wellcome Trust ist unter http://www.wellcome.ac.uk/About-us/Policy/Policy-and-position-statements/WTD002766.htm zu finden (Stand August 2014). Verstöße gegen die Policy werden sanktioniert.

Kontakt
Ansprechpartner Referat Open Access: Markus Putnings
Ansprechpartner Veröffentlichung auf OPUS FAU: Regina Heidrich
Ansprechpartner Rechtsfragen im Bereich Open Access: Petra Heermann