Bild einer HandschriftDie Universitätsbibliothek Erlangen besitzt circa 500 Hebraica des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die kostbarsten Stücke stammen aus der Privatbibliothek des Altdorfer Professors für Orientalische Sprachen und Kanonisches Recht, Johann Christoph Wagenseil (1663-1705), die 1708 von der Universität Altdorf erworben wurde. Nach der Eingliederung der Universitätsbibliothek Altdorf in die Universitätsbibliothek Erlangen behielt man das Fach Rabbinica, das bereits in Altdorf eine eigene Gruppe darstellte, auch in Erlangen bei und ergänzte es im Laufe der folgenden Jahrzehnte, wenn auch nur in geringem Umfang.

Erlanger Hebraica anderer Provenienz (Schlossbibliothek Ansbach, Klosterbibliothek Heilsbronn, Gymnasialbibliothek Neustadt a.d. Aisch), bei denen es sich vor allem um Werke zur Grammatik und Exegese handelt, sind in Erlangen hauptsächlich auf die Gruppen Philologica und Theologica verteilt.
Im Laufe der nächsten Jahre sollen die bedeutendsten Handschriften und Drucke, die ganz oder teilweise in hebräischer bzw. jiddischer Sprache abgefasst sind, digitalisiert werden.

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