ZeichnungDie Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg besitzt einen umfangreichen Bestand an botanischen Werken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (bis 1800 n. Chr.), die zum Teil aus der Schlossbibliothek Ansbach, zum Teil aus der Bibliothek der Universität Altdorf bei Nürnberg und aus Gelehrtenbibliotheken stammen, von denen die Privatbibliothek des Nürnberger Stadtarztes Christoph Jacob Trew (1695-1769) die bedeutendste ist.

Unter den botanischen Kostbarkeiten sind besonders die zwei Bände mit Pflanzenaquarellen (H62/MS 2386[1, H62/MS 2386[2) zu erwähnen, die der Züricher Arzt und Universalgelehrte Conrad Gesner (1516-1565) gesammelt und vorwiegend selbst angefertigt hat sowie die 13 Bände mit Pflanzenzeichnungen (H62/Ms 2380), die zum großen Teil von Christoph Jacob Trew in Auftrag gegeben wurden. Ebenfalls erwähnenswert sind die Bände der Plantea selectae.

Herausragende Stücke stellen auch die fünf verschiedenen Ausgaben des Hortus Eystettensis, darunter eine altkolorierte, sowie die dazugehörenden Vorzeichnungen für die Kupferplatten und die Handzeichnungen für eine geplante, aber nie erschienene Ergänzung, dar.
In der Sammlung sind alle bedeutenden Botaniker mit ihren Werken vertreten:: von Johannes Wonnecke über Leonhart Fuchs, Otto Brunfels, Hieronymus Bock, Pietro Andrea Mattiolus, Adam Lonitzer, Carolus Clusius, Tabernaemontanus bis zu Elizabeth Blackwell und Pierre Joseph Redouté.

Im Laufe der nächsten Zeit werden ausgewählte Beispiele digital zur Verfügung gestellt.

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