Historischer Bestand digital

Suche


Titel aus der Bibliothek der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, des Nürnberger Arztes und Wissenschaftlers Christoph Jacob Trew und der Sammlung Ricklefs, aber auch Stammbücher, Inkunabeln und Einblattdrucke aus dem 15. bis 18. Jahrhundert bieten einen Einblick in die wertvollen Bestände. Auch die Zeichnungen des 14. bis 17. Jahrhunderts aus der Graphischen Sammlung werden zur Verfügung gestellt. Die digitale Sammlung wird laufend ergänzt.

Hier können Sie den RSS-Feed abonnieren. http://digital.bib-bvb.de/rssfeeds/uerdtl.xml

Bibliothek Trew

Bild von TrewDie Bibliothek des Nürnberger Arztes und Wissenschaftlers Dr. Christoph Jacob Trew gehört im deutschen Sprachraum zu den größten naturwissenschaftlichen Privatsammlungen des 18. Jahrhunderts. Trew hatte im Laufe mehrerer Jahrzehnte 34.000, vor allem medizinische und naturwissenschaftliche Werke und 19.000 Gelehrtenbriefe des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie eine umfangreiche naturkundliche Sammlung zusammengetragen, die er testamentarisch der Universität Altdorf vermachte. Mehr...

Zur Sammlung

Briefsammlung Trew

Briefsammlung TrewZusammen mit der Bibliothek des Nürnberger Stadtarztes und Naturforschers Christoph Jacob Trew (1695-1769) kam im Jahr 1818 auch seine Briefsammlung nach Erlangen. Sie enthält an die 19.000 Briefe und Briefentwürfe von 2.200 Gelehrten des 16. bis 18. Jahrhunderts. Dazu gehören Schreiben der bekannten Botaniker Leonhard Fuchs, Conrad Gesner, Carolus Clusius, Carl von Linné, der Zoologen Ulysses Aldrovandi und Maria Sybilla Merian, der Mediziner Albrecht von Haller und Hermann Boerhaave sowie der Theologen und Philologen Philipp Melanchthon und Johannes Calvin. Der älteste Brief stammt aus der Feder des Reformators Huldrych Zwingli aus dem Jahre 1524. Der jüngste Brief, ein Schreiben des englischen Arztes John Hill, wurde erst 1770, ein Jahr nach Trews Tod, abgeschickt. Mehr...

Zur Sammlung

Wilhelmine von Bayreuth

Bild Wilhelmine von BayreuthWilhelmine von Preußen (1709-1748), Markgräfin von Bayreuth, war die älteste Schwester König Friedrichs II. von Preußen. Die hochgebildete und wissenschaftlich sehr interessierte Prinzessin legte sich bereits in Berlin eine kleine Büchersammlung zu; in Bayreuth sammelte sie spätestens seit dem Jahre 1737. Anlässlich der Gründung der Bayreuther Landesuniversität Erlangen vermachte sie ihre private Bibliothek testamentarisch der neuen Hochschule; 1749, ein Jahr nach ihrem Tod, kam die Sammlung nach Erlangen. Mehr...

Zur Sammlung

Bibliothek Wagenseil

wagenseilDie "Bibliothek Wagenseil" im Bestand der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg umfasst etwa 300 gedruckte Bände aus der Sammlung des Orientalisten, Universal- und Rechtsgelehrten Johann Christoph Wagenseil (1633-1705). Diese Bände wurden 1708 von den Erben Wagenseils an die Universität Altdorf verkauft. Mehr...

Zur Sammlung

Sammlung Ricklefs

Münze aus der Sammlung RicklefsDie Sammlung Ricklefs, eine einzigartige bibliophile Sammlung frühneuzeitlicher Literatur kam im April 2009 als Geschenk des akademischen Direktors a. D. Dr. Ulfert Ricklefs in die Universitätsbibliothek. Der Komparatist Dr. Ricklefs hatte im Laufe mehrerer Jahrzehnte eine Sammlung zusammengetragen, die nahezu alle Gebiete der Geisteswissenschaften umfasst. Den Schwerpunkt bilden Werke zur Theologie, zur Mythologie, zur Emblematik und zur europäischen Literatur- und Geistesgeschichte. Bei einem Großteil der Werke handelt es sich um überaus seltene, illustrierte Bücher, deren Kupfer oder Holzschnitte von den ersten Künstlern ihrer Zeit stammen.   Mehr...

Zur Sammlung

Drucke des 17. Jahrhunderts (VD17)

VD17Im Rahmen des DFG-Förderprogramms "Kulturelle Überlieferung - Aktionslinie Digitalisierung der in nationalen Verzeichnissen nachgewiesenen Drucke - VD 16 / VD 17" digitalisiert die Universitätsbibliothek etwa 5.000 in ihrem Bestand befindliche Drucke aus dem 17. Jahrhundert. Etwa 70% der Titel werden im Zuge des Projektes erstmalig im VD 17 nachgewiesen. Mehr...

Zur Sammlung

Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18)

Logo VD18 / DFGDie Universitätsbibliothek erschließt und digitalisiert im Rahmen des DFG-Förderprogramms ″Erschließung und Digitalisierung″ 3.250 Drucke des 18. Jahrhunderts aus ihrem Bestand. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Werke aus der Bibliothek des Nürnberger Stadtarztes Christoph Jakob Trew, einer der bedeutendsten naturkundlichen Privatsammlungen des 18. Jahrhunderts.
Mehr...

Zur Sammlung

 Zeichnungen der Graphischen Sammlung

Bild aus der Graphischen SammlungDie Graphische Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg gilt als einziges unversehrt erhaltenes Zeugnis der großen Nürnberger Kunstsammlertradition: Was zunächst in Nürnberger Künstlerwerkstätten im 14. und 15. Jahrhundert aus arbeitstechnischer Notwendigkeit aufbewahrt wurde − Musterblätter, Skizzen, Kompositionsentwürfe, Sicherheitskopien oder auch selbständige Arbeiten in Farbe − fand recht bald das Interesse kunstsinniger Kaufleute. Mehr...

Zur Sammlung

Gumbertusbibel

Bild aus der GumbertusbibelUm 1100 entstand in Ober-bzw. Mittelitalien eine neue Art von illuminierten Bibeln, die sogenannten romanischen Riesenbibeln im Großfolioformat mit überaus reichem Bilderschmuck. Unter den wenigen erhaltenen Exemplaren gehört die Gumbertusbibel, die sich heute in der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg befindet, zu den größten und am reichsten illuminierten Handschriften. Sie wurde zwischen 1175 und 1195 geschrieben, ob in Regensburg oder Salzburg, ist bislang noch nicht eindeutig geklärt, und enthält 39 Miniaturen, 16 Ganzbildseiten und 65 Schmuckinitialen. Mehr...

Zur Sammlung

Handschriften

Bild einer HandschriftIn einer Universitätsbibliothek, die erst Mitte des 18.Jahrhunderts gegründet wurde, würde man im Allgemeinen keine mittelalterlichen Handschriften vermuten; dennoch gehört die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg zu den bayerischen Bibliotheken mit einem umfangreichen Bestand an mittelalterlichen und neuzeitlichen Manuskripten; sie besitzt insgesamt an die 2400 Handschriften, darunter knapp 700 mittelalterliche, die ursprünglich aus dem Zisterzienserkloster Heilsbronn, dem Franziskanerkloster St. Jobst bei Bayreuth, der Schlossbibliothek Ansbach und der Universitätsbibliothek Altdorf stammen, und im 18. und 19. Jahrhundert nach Erlangen überführt wurden. Mehr...

Zur Sammlung

Tora mit Onkelos, Megillot und Haftarot

Seite aus der ToraZu den wichtigeren hebräischen Handschriften der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg gehört die Handschrift ″H62/MS 1252″ mit 225 Pergamentblättern
(36,5 x 51 cm). Sie enthält zunächst den in Paraschot (Wochenlesungen) gegliederten Text der Tora, dem jeweils versweise die aramäische Paraphrase aus dem Targum Onkelos (Bl. 1r-166v) folgt. Daran schließen sich die fünf Festrollen (Hohelied, Rut, Kohelet, Klagelieder, Ester; Bl. 166v-183v) sowie die Haftarot genannten Leseabschnitte aus den Prophetenbüchern (Bl. 183v-224v) an. Mehr...

zur Sammlung

Hebraica

HebraicaDie Universitätsbibliothek Erlangen besitzt circa 500 Hebraica des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die kostbarsten Stücke stammen aus der Privatbibliothek des Altdorfer Professors für Orientalische Sprachen und Kanonisches Recht, Johann Christoph Wagenseil (1663-1705), die 1708 von der Universität Altdorf erworben wurde. Nach der Eingliederung der Universitätsbibliothek Altdorf in die Universitätsbibliothek Erlangen behielt man das Fach Rabbinica, das bereits in Altdorf eine eigene Gruppe darstellte, auch in Erlangen bei und ergänzte es im Laufe der folgenden Jahrzehnte, wenn auch nur in geringem Umfang.  Mehr...

Zur Sammlung

Inkunabeln und Frühdrucke

AbbildungDie Universitätsbibliothek verwahrt eine der großen Inkunabelsammlungen Bayerns, mehr als 2000 Exemplare, darunter neben allen gängigen Werken auch zahlreiche ausgesucht schöne und seltene Stücke. Dazu gehören der erste Bibeldruck in deutscher Sprache, der 1466 bei Mentelin in Straßburg herauskam, mehrere, teilweise kolorierte Exemplare der Schedelschen Weltchronik in deutscher und lateinischer Sprache aus der Offizin des bekannten Verlegers Anton Koberger in Nürnberg und vor allem der erste Band der 36zeiligen Bibel, von der weltweit nur noch an die 15 Exemplare bekannt sind, und die damit seltener ist als die berühmte 42zeilige Bibel Johannes Gutenbergs. Mehr...

Zur Sammlung

Botanische Werke

ZeichnungDie Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg besitzt einen umfangreichen Bestand an botanischen Werken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (bis 1800 n. Chr.), die zum Teil aus der Schlossbibliothek Ansbach, zum Teil aus der Bibliothek der Universität Altdorf bei Nürnberg und aus Gelehrtenbibliotheken stammen, von denen die Privatbibliothek des Nürnberger Stadtarztes Christoph Jacob Trew (1695-1769) die bedeutendste ist. Mehr...

Zur Sammlung

Zoologische Werke

BildDie Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg besitzt einen umfangreichen Bestand an zoologischen Werken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit (bis 1800 n. Chr.), die zum Teil aus der Schlossbibliothek Ansbach, zum Teil aus der Bibliothek der Universität Altdorf bei Nürnberg und aus Gelehrtenbibliotheken stammen, vor allem aber aus der Privatbibliothek des Nürnberger Stadtarztes Christoph Jacob Trew (1695-1769). Mehr...

Zur Sammlung

Geschichte der FAU

Geschichte der FAU

Die digitale Sammlung "Zur Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg" vereint ältere Publikationen, die bei Fragestellungen zur Personen- und Institutionengeschichte der 1743 gegründeten Universität hilfreich sein können.

Da die Friedrich-Alexander-Universität auch über wesentliche Bücher- und Archivalienbestände der 1809 aufgelösten nürnbergischen Universität in Altdorf verfügt, finden sich hier auch Titel zu diesem Themenbereich.   Mehr...

Zur Sammlung

Einblattdrucke

DruckZu den historischen Sammlungen der Universitätsbibliothek gehören auch 601 Einblattdrucke, wobei es sich um einen sehr heterogenen Bestand handelt: den größten Teil machen Flugblätter im eigentlichen Sinn aus; hinzu kommen Kalenderblätter, kirchliche Akzidenzen, Ablassbriefe, zahlreiche Stücke mit einem Bezug zu Wittenberg, vor allem Thesenblätter, Reformatorenportäts, Einladungen zu Disputationen etc. sowie eine Anzahl von Drucken verschiedener anderer Universitäten. Zeitlich reicht die Sammlung vom 15. bis zum 19. Jahrhundert, mit dem Schwerpunkt auf dem 16. und 17. Jahrhundert. Seit 2003 ist die Sammlung in einem gedruckten Katalog erschlossen. Mehr...

Zur Sammlung

Stammbücher

Auszug aus einem StammbuchDas Stammbuch (auch Album Amicorum), ist ein Vorläufer des heute noch beliebten Poesiealbums. Es geht auf das 16. Jahrhundert zurück, als es Mode wurde, Autographe berühmter Reformatoren zu sammeln. Diese Alba Amicorum waren bis ins 19.Jahrhundert vor allem unter Studenten verbreitet, die sich, wie schon der Name erahnen lässt, ihrer Freundschaft versicherten, indem sie gegenseitig ein Blatt in ihrem Album mit einem Gedicht, Zitaten oder eigenen Zeichnungen bzw. Scherenschnitten ausfüllten und unterschrieben. Mehr...

Zur Sammlung

Gelegenheitsschriften

AbbildungBei Gelegenheitsschriften handelt es sich um Kleinschrifttum, das anlässlich von Festen (z.B. Geburtstag, Hochzeit) oder beim Ableben (Leichenpredigten, Nachrufe) von Personen von deren Familienmitgliedern oder Freunden verfasst und veröffentlicht wurde. Im Bestand der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg befinden sich ca. 9000 (davon fast 8000 bürgerliche und etwas über 1000 fürstliche) Gelegenheitsschriften aus der Zeit zwischen 1501 - 1945, mit Schwerpunkt aus der Barockzeit. Beim Erlanger Bestand an Gelegenheitsschriften handelt es sich hauptsächlich um Personen aus dem fränkischen Raum. Mehr...

Zur Sammlung

Philosophische Werke

AbbildungDie Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg besitzt einen umfangreichen Bestand historischer Drucke aus dem Bereich der Philosophie. Dieser Bestand bildet die Grundlage für den heutigen Fachinformationsdienst Philosophie, der seit 1949, damals noch unter der Bezeichnung Sondersammelgebiet Philosophie, von der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg betreut wird. Den Grundstock der Sammlung bildet die Bibliothek des Erlanger Philosophen Christian Masius (1711-1787), die 1787 an die Bibliothek fiel und vor allem Werke aus dem Bereich der Aufklärung enthält. Ergänzt wurde diese Sammlung durch philosophische Werke aus der Bibliothek der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, sowie der Bibliotheken von Trew und Stöberlein. Mehr...

Zur Sammlung